Kaninchenschnecke

Tylomelania geminata

Familie : Pachychilidae

WirbelloserSüßwassersnail

Eine Süßwasserschnecke mit einem länglichen, spitzen Gehäuse, heimisch auf Sulawesi. Sie wird wegen ihrer Größe und ihres aktiven Verhaltens geschätzt.

Beliebtheit
Süßwasserschnecke
Algenfresser oder Detritusfresser
Verfügbarkeit
Häufig im Handel
Verfügbarkeit im Handel
IUCN-Status
NE
Nicht bewertet

Beschreibung

Die Kaninchenschnecke hat ein konisches, dunkelbraunes bis schwarzes Gehäuse mit sichtbaren Wachstumslinien. Sie kann eine Länge von 8 cm erreichen. Ihr Körper ist dunkelgrau mit langen, dünnen Tentakeln. Im Gegensatz zu vielen Schnecken ist sie lebendgebärend: Sie bringt voll ausgebildete Junge zur Welt. Sie bewegt sich fort, indem sie sich auf der Suche nach Nahrung in das Substrat gräbt. Sie ist eine robuste Art, aber empfindlich gegenüber hohen Nitratwerten. Im Aquarium bleibt sie oft sichtbar und erkundet die Dekoration.

Lebensraum

Region :

Kaninchenschnecken bewohnen die Süßwasserseen von Sulawesi, die durch hartes, alkalisches Wasser gekennzeichnet sind. Sie sind in sandigen und felsigen Gebieten zu finden, oft in Ufernähe. Die Wasservegetation ist spärlich, aber das Substrat ist reich an organischem Detritus.

Verbreitung :

Empfohlene Parameter

Temperatur2428 °C
pH7.58.5
GH815 °dGH
KH510 °dKH
NO₃
≤ 10 mg/L
PO₄
≤ 0.2 mg/L

Pflege

Schwierigkeit
2/5
Ernährung
Pflanzenfresser
Min. Aquarium
40 L
Min. Gruppe
1
Endgröße
8 cm
Lebenserwartung
3 Jahre
Wesen
Friedlich
Vermehrung
Viviparous; gives birth to 1–3 fully formed young every 1–2 months.

Pflegehinweise

Halten Sie die Kaninchenschnecke in einem Aquarium von mindestens 40 L mit hartem, alkalischem Wasser (pH 7.5–8.5, GH 8–15). Die ideale Temperatur liegt bei 24–28 °C. Ein sandiges oder feines Substrat wird empfohlen, um das Graben zu ermöglichen. Sie ernährt sich von Algen, blanchiertem Gemüse und Bodenfutter-Pellets. Vermeiden Sie hohe Nitratwerte (max. 10 mg/L). Sie vergesellschaftet sich friedlich mit Fischen und nicht aggressiven Wirbellosen. Die Fortpflanzung ist langsam, mit Geburten alle 1–2 Monate.

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Referenzen